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ICH WERDE UNTERNEHMER

Wer ihn wagt den Schritt in die Selbstständigkeit, braucht 2 Dinge,

1. eine TOP-IDEE und 2. Nerven wie Drahtseile.

"Ich habe beide Dinge", denkt man sich und das ist schon mal ein guter Start. THINK POSITIV

Hallo erstmal, mein Name ist Mikel Masala ( natürlich nicht im wahren Leben, MIKEL MASAL ist mein SECOND LIFE-Name von vor ca. 20 Jahren und ich finde ihn richtig cool und so benutze ich ihn als meinen NICKNAME). Ich bin an einem verschneiten Januarmorgen im Jahre 1968 in Ost-Westfalen geboren. Lebe aber seit über 40 Jahren im Rheinland ( Niederrhein und Mittelrhein ) und fühle mich als echten Rheinländer. Das Rheinland, eine Region mit Tradition wie Karneval, wunderschönen Burgen und Menschen die von Natur mit erstklassigem Humor gesegnet wurden. COME AND VISIT THE RHINELAND ;-)

Beruflich bin ich sprichwörtlich ins kalte Wasser gestoßen worden und musste in meiner Zeit als Selbstständiger viele DM & € an Lehrgeld zahlen. Mit meinen kleinen Texten versuche ich ein paar Mutige zu erreichen, die sich gerne selbstständig machen möchten. Aus meiner eigenen Erfahrung aber vor allem aus meinen eigenen Fehlern, weiß ich heute, wie ich es hätte besser machen können. Mit meinen kleinen Tipps, hoffe ich dem ein oder andern Neugründer (m/w) zu helfen, nicht dieselben Fehler wie ich zu machen, denn Lehrgeld ist teilweise noch beschissener als Steuern zu bezahlen.

Gerne beantworte ich auch DEINE Frage/n ganz individuell, sende einfach eine e-mail an info@rockland.world mit dem Betreff "STARTHILFE" und mein Rat ist Dir sicher ;-)


Mal ganz ehrlich, hattest Du schon mal eine gute Idee? Ich würde sagen "JA", fast jeder, der das hier liest, hatte schon mal eine gute Idee. Zwischen IDEE und IDEE gibt es große Unterschiede. Meisten handelt es sich bei einer Idee mehr um alltägliche Dinge, wie z.B. wie drücke ich mich vorm Rasen mähen, oder wie bitte ich meinen Chef um mehr Gehalt. Bei solchen Ideen handelt es sich aber mehr um Einfälle, als um Ideen. Für mich und für Gründer (m/w) sind aber Ideen ihr Kapital und der Beginn, im besten Fall, einer Verbindung bis zur gewinnbringenden Veräußerung oder sogar bis zum letzten Atemzug. Sei`s drum, mit einer IDEE fängt alles an. Und noch ein kleiner Tipp, von IDEEN allein, wird man nicht reich;-)

Aber, eine tolle Geschäfts-Idee auch tatsächlich in die Tat umzusetzen, bedeutet Disziplin, Recherche, Verzicht, Selbstbewusstsein und so weiter und so weiter, die Liste könnte ich immer weiter füllen, aber ein Punkt ist besonders wichtig und kommt bei jeder Firmengründung zu 99,9% vor, es sind die sogenannten "RÜCKSCHLÄGE", die man einstecken muss. Vor diesen darf man sich aber nicht unterkriegen lassen und sofort die Flinte ins Korn werfen, sondern immer sein Ziel vor Augen behalten und für seinen Traum von der Selbstständigkeit weiter kämpfen.

Aus eigener Erfahrung, kann ich behaupten, dass die IDEEN-PHASE für mich, immer zu den geilsten Momenten führte. Es ist die Zeit, in der man am meisten träumt. Von Erfolg, von Anerkennung, von Reichtum, ja meist hatte ich schöne Gedanken, wenn ich nur an meine neue Geschäftsidee dachte und mit den Gedanken wurde ich beflügelt, die Welle auf der ich mich im Moment befinde so lange wie möglich zu reiten und so schnell wie möglich meine Geschäftsidee in die Tat um zu setzen. Was natürlich totaler Schwachsinn ist, aber dazu komme ich später. Jetzt darf erst einmal geträumt werden, denn der Weg in die erfolgreiche Selbständigkeit ist steinig und hart, macht aber auch gleichzeitig irre Spaß.

Fazit: 1. mit einer Idee fängt alles an, 2. dann darf geträumt werden und 3., erst dann beginnst Du mit der Arbeit.

In der Ruhe liegt die Kraft, ein altes Sprichwort das jeder kennt und auch jeder schon benutzt hat. Ich selbst habe es früher sehr oft eingesetzt ohne wirklich mir Gedanken zu machen, welche Bedeutung dieser Satz wirklich hat. Gerade Unternehmensgründer ( m/w ) sollten sich diesen Satz gut in ihr Gehirn einprägen. Ich weiß es ist verdammt schwer sich mit solchen Floskeln auseinander zu setzen, denn gerade am Anfang einer Gründung ist man übermotiviert und am liebsten möchte man alles auf einmal erledigen und arbeitet fast rund um die Uhr, denn Zeit ist Geld und als Gründer muss man mit jedem Cent rechnen und umso schneller die Gründung abgeschlossen ist, umso schneller verdiene ich Geld mit meinem Unternehmen. Mir ging es damals bei meiner Erstgründung nicht anders. Meine Akkus waren voll und ich war bis unter die Nagelspitzen voll motiviert. Nur leider ging die Rechnung nicht ganz auf, oft traf ich in meiner Gründerzeit Entscheidungen, die ich später teuer bezahlen musste. Ich war übermüdet, gönnte mir keine ordentlichen Ruhepausen und überlas so manches Kleingedruckte, weil mir der nächste Termin schon im Nacken saß. Was ich eigentlich ausdrücken möchte, nimm dir die Zeit für Deine Neugründung, denn in dieser Phase werden die ersten Weichen für Dein neues Unternehmen gestellt und es tut nichts zur Sache, ob Du im Zeitplan bist oder doch erst in 4 Wochen Dein Business startest. Gönn dir Ruhepausen, nicht alles dreht sich um dein neues Unternehmen und Du wirst merken, wenn Du ausgeschlafen bist, arbeitest Du auch viel effizienter. Du gründest schließlich ein neues Unternehmen, mit dem Du die nächsten 30-40 Jahre Dein Geld verdienen möchtest und da kommt es auf 2-3 Wochen Verschiebung ganz bestimmt nicht drauf an.

"IN DER RUHE LIEGT DIE KRAFT", schreib diesen Satz auf einen Zettel und kleb ihn an Deinen Badezimmerspiegel, ich bin mir sicher der Zettel wird Dir helfen Fehler zu vermeiden und mit großer Wahrscheinlichkeit viel Geld und Sorgen ersparen ;-)

Wen möchte ich eigentlich mit meiner neuen Geschäftsidee begeistern und wer könnte überhaupt meine Zielgruppe sein, die ich erreichen möchte? Wer sind meine potenziellen Kunden? Gibt es eine große Zielgruppe für mein Unternehmen oder bewege ich mich in einer Nische mit einer sehr kleinen Zielgruppe? Ich biete hochpreisige Warengüter oder Dienstleistungen an, in welcher Region wäre mein Standort für meine Zielgruppe am besten? Und die wichtigste aller Fragen, wie erreiche ich meine Zielgruppe überhaupt? Ja, es gibt viele Fragen die Du dir stellen musst. Es macht wahrscheinlich keinen Sinn Kühlschränke am Nordpol zu verkaufen oder Sonnenbänke in der Wüste, um es mal grob auszusprechen. Also wähle den richtigen Standort für dein Unternehmen und vertraue deinem Bauchgefühl. Wähle lieber die teurere Location in der ersten Reihe, denn wenn Du Geld sparen willst und dich für die zweite Reihe entscheidest, dann geht der Schuss meistens nach hinten los. Natürlich vorausgesetzt deine Zielgruppe bewegt sich ausschließlich in der ersten Reihe. Die zweite Reihe kann aber je nach Unternehmen auch voll ausreichend sein, letztendlich entscheidest Du, aber die Entscheidung sollte gut überlegt sein und nicht in der Hetze des Geschehens entschieden werden. Es gäbe noch so viel zu schreiben über das Thema "ZIELGRUPPE", aber das würde den Rahmen sprengen. Ich möchte Dir an dieser Stelle nur zum Ausdruck bringen, unterschätze das Thema "ZIELGRUPPE" nicht und investiere etwas Deiner Zeit und recherchiere wie stark Deine Zielgruppe tatsächlich ist und verschwende kein Geld in nicht Zielgruppenorientierte Werbeanzeigen.

Fazit: Mache Dir Gedanken über Deine Zielgruppe und lote PRO und CONTRA aus.

GANZ GANZ WICHTIG!


Einen ganz wichtigen Punkt in Deiner Existenzgründungsphase sind Familie und Freunde. Weihe sie frühzeitig über Deine neue Unternehmensidee ein und schenk ihnen Gehör. Deine Familie und echt gute Freunde belügen Dich nicht und hören Dir zu 100% zu, denn Sie wollen ja letztendlich nur das Beste für Dich. Klar werden Sie Zweifel hegen und Bedenken äußern, aber um so besser Du dein Konzept vorbringst und auf etwaige kritische Fragen eine passende Antwort parat hast, desto eher verstehen sie wofür Du dich einsetzt. Trete nicht zu euphorisch auf und gebe Ihnen das Gefühl, dass auch Du auf ihre Meinung sehr viel Wert legst. Es ist ja auch verständlich, dass sie sich Sorgen machen und wenn Dein Konzept der Existenzgründung gut ausgearbeitet ist und vor allem auch vom Inhalt her für Jedermann/Frau sachlich und verständlich formuliert ist, dann ist das ein guter Schritt und sie werden Dir ihre Hände reichen und ihre Unterstützung, falls Du sie überhaupt benötigst, anbieten. Übrigens mit Unterstützung meine ich nicht Geldspenden oder ähnliches, sondern vielmehr gute Ratschläge und immer ein offenes Ohr, wenn Du in der Gründungsphase in der Sackgasse steckst. Und glaub mir, Familie und gute Freunde stehen nicht nur in guten Zeiten zu Dir, sie sind die Wand an die Du dich immer anlehnen kannst und sie werden Dich immer unterstützen mit den Möglichkeiten die ihnen zur Verfügung stehen. In manchen Fällen reicht da schon eine liebgemeinte Umarmung und Du bekommst das Gefühl "DU BIST NICHT ALLEIN", denn Du hast eine Familie und gute Freunde ;-)

Fazit: Rede von Anfang an mit Deiner Familie und guten Freunden über Deine neue Geschäftsidee und verleihe auch Ihren Worten Gehör. Sie sind kritischer als alle anderen, werden Dich aber nie belügen, denn schließlich LIEBEN SIE DICH!


MONEY MONEY MONEY

darum geht es letztendlich. Ohne MOOS nichts los oder keine Knete keine Fete. Diese Sprüche sind uralt, aber doch so wahr. Bis heute hat sich daran auch nichts geändert und es wird sich auch in Zukunft so schnell nichts daran ändern. Um ein Business aufzubauen, benötigst Du Dineros, nur wieviel, das ist hier die Frage. Du solltest unbedingt vor Deiner Gründung eine Rentabilitäts-Auswertung auf Dein zukünftiges Unternehmen ausarbeiten. Wie das funktioniert, erklärt dir Dein Steuerberater oder im Netz gibt es tausende von Erklärungen und Beispiele wie z.B. hier

https://www.rechnungswesen-verstehen.de/investition-finanzierung/rentabilitaetsrechnung.php

Kalkuliere auf jeden Fall eher etwas großzügiger mit deinen anfallenden Kosten, denn es kommen immer unerwartete Zahlungen, gerade in der Gründungsphase auf einen zu. Luft für Rücklagen sollten mit einkalkuliert werden, denn der Fiskus meldet sich spätesten nach einem Jahr bei Dir und dann kommt für viele Jungunternehmer die Steuerkeule zum ersten Mal und nicht selten, kann das bereits das Ende für den Unternehmer bedeuten. Ich möchte hier keine Angst schüren, aber in Sachen Steuern versteht der Staat keinen Spaß und Steuervergehen wird in manchen Fällen härter bestraft als Kindsmissbrauch oder sogar Mord. Das sind natürlich extrem Beispiele und in der Regel bei Existenzgründer kein Thema, ich möchte nur deutlich machen, dass Geld in jedem Unternehmen auf einer der wichtigsten Säulen steht und ohne Geld funktioniert halt auch kein Unternehmen, zumindest was meine Kenntnis angeht. Also mach Deine Arbeit mit einer vernünftigen Rentabilitätsrechnung, baue Puffer ein und kalkuliere im vernünftigen Rahmen und alles wird gut ;-)

Fazit: Wer ein guter Kaufmann werden will, muss auch rechnen können.


Ja, darum musst Du dich auch kümmern. Ich kann mich noch gut an meine Gründerzeit erinnern und fand das Thema "VERSICHERUNGEN" eher nervig und ich hatte immer den fiesen Beigeschmack, mein Versicherungsagent möchte doch nur Abschlüsse generieren und um mehr geht es ihm doch nicht. Ja mag sein, dass viele Versicherungsvertreter/innen so arbeiten, denn schließlich verdienen Sie durch Abschlüsse und nicht durch Beratung. Ich hatte Glück und mein Versicherungsagent hat mich sehr gut beraten und die passenden Versicherungen und Tarife für mich als Paket zusammengestellt. Eins ist ja auch klar, ganz ohne Versicherung wäre es HARAKIRI sich ins Unternehmerleben zu stürzen, aber man braucht auch nicht unbedingt alles was zurzeit auf dem Markt angeboten wird, da solltest Du dich vorab auf jeden Fall über Deine Risiken als Unternehmer schlau machen und vorab eine Liste über notwendige Versicherungen erstellen. Auch bei der Auswahl Deines Agenten/in lohnt es sich vergleiche zu ziehen. Dein Bauchgefühl und Sympathie spielen sicherlich eine große Rolle dabei, aber lass Dich nicht blenden, ein toller Nadelstreifenanzug bedeutet nicht immer, das ist mein Agent/in, wer so gekleidet ist, der macht ja alles richtig. Macht er/sie vielleicht auch, aber nicht unbedingt für Dich sondern eher für sich. Hör Dich in deinem Umfeld um auf wen man sich im Versicherungsfall gut verlassen kann und Empfehlungen anderer Unternehmen solltest Du unbedingt prüfen. Nimm Dir die Zeit auch zwei oder mehr Gespräche zu führen und bau schon von Anfang an ein Vertrauen auf. Schließe nie beim ersten Termin Verträge, vergleiche Konditionen und Tarife und jeder seriöse Vertreter/in haben Verständnis für Dein handeln und manchmal kommt es sogar vor, dass sie durch Dein zögern, noch Sonderkonditionen aus ihrem Hut zaubern.

Ganz wichtig ist auf jeden Fall, was passiert im Krankheitsfall oder gar bei Berufsunfähigkeit. Manchmal passiert es schneller als Du denkst und für diese Fälle solltest du ausreichend versichert sein, denn es geht um Deine Existenz. Altersvorsorge ist ebenfalls ein sehr wichtiger Punkt und auch da gibt es verschiedene Modelle und nimm Dir die Zeit für die Beratung und setze NIEMALS auf nur ein Pferd. Selbstverständlich sollte auch eine Rechtschutzversicherung dabei sein, auch da gibt es viele unterschiedliche Modelle sowie eine private Krankenversicherung mit Ansparrücklage im Alter, ist ebenfalls ein MUST HAVE. Wie Du siehst, das Thema "VERSICHERUNG" ist sehr umfangreich und auch eher kostenintensiv und daher umso wichtiger es mit Sorgfalt und klarem Kopf anzugehen.

Fazit: Du brauchst nicht alles an Versicherungen, nehme Dir die Zeit und prüfe ganz in Ruhe, was wirklich von Nöten für Dich ist und vergleiche Konditionen und Tarife. Baue ein Vertrauen zu Deinem zukünftigen Agenten/in auf und unterschreibe keine Abschlüsse beim ersten Termin.

Ganz genau, "SEI GANZ DU SELBST" und tu Dir selbst einen Gefallen, versuche erst gar nicht in die Rolle des Unternehmers/in zu schlüpfen. Das geht mächtig in die Hose und kommt bei gestandenen Geschäftsleuten überhaupt nicht gut an.

Nur weil Du ein Unternehmen gründen möchtest, bist Du nicht gleich ein Unternehmer. Erst einmal bist und bleibst Du Max/i Mustermann und daran sollte sich auch nichts ändern.

Ich selbst kenne ein paar Fälle von Unternehmensgründer, über die ich ehrlich gesagt nur den Kopf schütteln kann bzw. konnte.

Ein Beispiel: Ich kannte in meiner späten Jugend einen Bekannten meines Alters und er war ein Typ wie Du und ich und wenn wir uns auf einem Dorffest zufällig in der Sektbar trafen, dann tranken wir auch mal einen zusammen, weil man kennt sich ja. Irgendwann bekam er von einer Firma ein Angebot sich selbständig zu machen und für sie als Subunternehmer zu arbeiten. Was er dann auch tat. Wir waren damals alle zwischen 18 und 20 Jahre alt und staunten nicht schlecht über den Mut des Bekannten für den Schritt in die Selbstständigkeit. Ein Jahr später, es war mal wieder ein Dorffest und meine Clique traf sich wie üblich dort, wir vertrauten einfach dass sie alle da sein werden, denn Handys gab`s ja damals noch nicht und so war es dann auch meistens. Jedenfalls waren wir mal wieder ordentlich Gas am geben in der hiesigen Sektbar und wir alle sangen und tanzten auf "DER GOLDENE REITER". Es war einer der unvergessenen Abende, aber dann kam mein/unser Bekannter, den wir allerdings seit etwa einem Jahr nicht mehr gesehen hatten. Sein Auftreten war der Hammer, toll sah er aus, cooler Anzug, nichts von der Stange und ich hatte sogar den Eindruck das er im Ganzen gewachsen ist, so übermächtig kam er mir vor. Konnte natürlich auch an den zwei kleinen Blondinen liegen, die er stolz an seiner Seite präsentierte. Er begrüßte alle mit einem festen Händedruck und am Handgelenk meine ich eine sehr teure Uhr ausgemacht zu haben. Er scheint es echt geschafft zu haben, so mein erster Eindruck, aber ich täuschte mich, denn er täuschte uns. Er schmiss eine Runde nach der anderen und in seinem Bündel aus lauter blauen Hunderten, waren sogar ein paar 1000er Blüten zu erkennen. Er protze mit seinem Gehabe und den kleinen Blondinen an seiner Seite, was das Zeugs nur hielt. Das kam schließlich bei ein paar anderen Gästen irgendwann nicht mehr so spaßig an und wie es auf einem Dorffest nicht selten passiert, kam es zu einer wüsten Keilerei und selbst da hatte er noch eine große Klappe. Letztendlich wurde er kurzerhand des Zeltes mit blutiger Nase und geschwollenem Auge verwiesen.

Paar Tage später, es war Sommer und wir trafen uns zum Grillen am Rhein, sprachen wir von dem Vorfall vom letzten Samstag in der Sektbar und einige meiner Freunde hatten sich nach dem Bekannten umgehört. Mark Zuckerberg alias FACEBOOK lag damals noch in die Windeln, aber Quellen wie Nachbarn, Postbote, Tankwart, Frittenwirt und Omis auf der Straße, gab es damals schon und so fanden Sie heraus, dass unser gemeinsamer Bekannter, nichts als nur ein armer Blender war. Anfangs hatte er wohl Erfolg, aber Aufgrund seiner verlogenen Geschäfte ist er ganz schön tief gesunken und soll sogar hohe Schulden beim Finanzamt gehabt haben und ihm drohte die Insolvenz mit gerade mal Anfang 20 Jahren.

Was will ich damit eigentlich sagen? Ich möchte damit zum Ausdruck bringen, dass wenn Du einen schnellen Erfolg mit Deinem neuen Unternehmen generierst, dann ist das toll, aber kein Grund es in die Welt hinaus zu posaunen. Du darfst Deinen Erfolg natürlich genießen, aber bleib Du selbst, denn der tiefe Fall kommt manchmal schneller als Du denkst und spätestens dann, wünscht Du dir Deine Freunde und Bekannten, falls Du dann noch welche hast, wieder zurück. Sei immer ehrlich, nicht nur zu Dir auch zu Deinem Umfeld. Eine gescheiterte Unternehmensgründung ist sicherlich keine Medaille wert, aber keiner wird Dich auslachen oder mit dem Finger auf Dich zeigen, denn schließlich hast Du es wenigsten versucht Dich selbständig zu machen und den Mut muss man erst einmal aufbringen.

Mein damaliger Bekannter, hat jedenfalls aus seinem ersten Business und der Art und Weise seines Auftritts gelernt. Heute ist er ein gestandener und erfolgreicher Unternehmer und wenn ich ihn mal zufällig sehe, nehmen wir uns die Zeit und plaudern ein wenig über das was war und natürlich auch über das was hoffentlich noch kommen wird, denn TRÄUMEN ist erlaubt.

MARKETING & WERBUNG

Du stehst in den Startlöchern und möchtest nun Dein neues Unternehmen sowie Produkte oder Dienstleistungen oder beides zusammen, bekannt machen. Da gibt es natürlich eine Menge Möglichkeiten, nur leider sind die meisten, gerade in der Gründungsphase, unbezahlbar. Viele Neugründer/innen machen oft denselben Fehler und ballern auf Teufel komm raus mit der Kohle um sich und übersehen dabei leider oft die Kosten die dabei entstehen und oftmals wird auch der Werbezweck nur teilweise oder überhaupt nicht erzielt, da ihre Zielgruppe nur bedingt erreicht wurde.

Erst einmal solltest Du ausloten, wer ist meine Zielgruppe und wie erreiche ich diese am besten und am preisgünstigsten. Wenn Du eher regionale Produkte anbietest oder Dienstleistungen im näheren Umfeld, dann macht es sicher Sinn, in regionalen Blättchen eine schöne Anzeige zu schalten und auch diese vielleicht im 2-Wochen Rhythmus zu wiederholen. Auch SOCIAL-MEDIA wie FACEBOOK, INSTAGRAM und CO bieten günstige Werbetools an und die Zielgruppe kannst Du sogar selber eingrenzen.

Einige Jungunternehmer/innen machen zu Anfang auch oft den Fehler, ihre Produkte oder Dienstleistungen mit einem Sonderrabatt anzupreisen. Davon kann ich nur abraten, denn wenn ein Produkt gerade am Anfang zur Einführung für z.B. 10,00€ angeboten wird, dann wird es verdammt schwer, später 14,00€ oder 15,00€ dafür zu verlangen. Konsumenten die gerade zu Anfang bei Dir einkaufen und bereits nach 2 Wochen plötzlich nicht mehr ihren alten Preis bekommen, fühlen sich schnell abgezockt und reagieren eventuell gegen eine weitere Kaufentscheidung. Mein Tipp wäre, lieber zu Anfang mit einer höheren Marge kalkulieren und als Eröffnungs-oder Neueinführungsaktion ein kleines Präsent wie Werbekugelschreiber oder Feuerzeug ON TOP packen. Den Kunden freut es und gleichzeitig erhöhst Du deine Werbepräsenz.

FAZIT: Investition in die Werbung, gerade in der Gründungsphase, ist überaus wichtig, jedoch sollte gut recherchiert werden, wie Du deine zukünftigen Kunden auch am effizientesten und für den Anfang auch am preisgünstigsten erreichen kannst. Locke nicht mit Sonderangeboten, sei kreativ und nutze Deine Werbeaktion so, dass sie für deine Kunden auch noch nachhaltig im Gedächtnis bleiben.